Kubernetes-Desktop-Tool
FreeLens ist kostenlos, Open Source und wird aktiv gepflegt - eine ehrlich gute Antwort auf die Frage „was ist aus OpenLens geworden“. Kubebar versucht nicht, ihn bei den Funktionen zu überbieten. Es ist eine deutlich kleinere native App, die in deiner Menüleiste wohnt und dir sagt, wenn ein Cluster Probleme hat.
14 Tage kostenlos testen · ab 12 €/Jahr · kein Account nötig
Fangen wir mit den Argumenten dagegen an, uns Geld zu geben. FreeLens ist MIT-lizenziert und kostet nichts, er ist der aktivste Fork der Open-Source-Codebasis von Lens, er bleibt mit einem großen Teil des Lens-Extension-Ökosystems kompatibel, und er läuft neben macOS und Windows auch auf Linux. Wenn du einen Cluster-Browser mit vollem Funktionsumfang willst, auf Lens-Extensions angewiesen bist, unter Linux arbeitest oder einfach kein Budget für Werkzeuge hast, ist FreeLens die bessere Antwort - und dann solltest du ihn nehmen.
Kubebar ist seinen Preis nur dann wert, wenn du etwas willst, das FreeLens gar nicht vorhat.
| FreeLens | Kubebar | |
|---|---|---|
| Preis | Kostenlos, MIT-lizenziert | Ab 12 €/Jahr |
| Open Source | Ja | Nein |
| Hauptoberfläche | Volles Desktop-Fenster | Menüleiste / Infobereich |
| Beobachtung im Hintergrund & Hinweise | Keine dokumentierte Funktion | Status-Punkt plus Desktop-Hinweise |
| Lens-Extensions | Weitgehend kompatibel | Nicht unterstützt |
| Ressourcen-Abdeckung | Breiter Cluster-Browser | Das Wichtigste für den Alltag |
| Plattformen | macOS, Windows, Linux | macOS & Windows |
| Optionale KI-Unterstützung | Keine dokumentierte Funktion | Ja, mit eigenem Schlüssel |
Vergleich mit Stand Juli 2026, auf Basis des FreeLens-Repositorys und der Dokumentation. Beide Projekte entwickeln sich weiter - prüfe vor der Entscheidung die aktuelle Doku.


Die beiden Werkzeuge schließen sich nicht aus, und viele nutzen sie zusammen: FreeLens, wenn du dich richtig in einen Cluster hineingraben willst, und Kubebar die restliche Zeit in der Menüleiste, damit du von einem CrashLoop erfährst, bevor es jemand anders tut. Beide lesen dieselbe kubeconfig, es gibt also kein zweites Setup zu pflegen.
Sieh dir Kubebar als Lens-Alternative, als Aptakube-Alternative, als GUI-Alternative zu k9s oder als Ersatz für das archivierte Kubernetes Dashboard an. Für Windows gibt es die Seite zum Kubernetes-Desktop-Client für Windows.
FreeLens ist ein kostenloser, MIT-lizenzierter Fork von OpenLens, der die Open-Source-Codebasis von Lens weiterführt. Er wird aktiv gepflegt und läuft auf macOS, Windows und Linux. Wenn du eine vollwertige Desktop-Oberfläche im Lens-Stil willst, ohne etwas zu bezahlen, ist das die aktivste Option.
Zahl nur, wenn der Unterschied für dich zählt. FreeLens ist ein volles Desktop-Fenster, das du öffnest, wenn du einen Cluster ansehen willst. Kubebar ist eine kleine native App, die in der Menüleiste bzw. im Infobereich sitzt und Cluster im Hintergrund beobachtet - und dich benachrichtigt, wenn ein Pod abstürzt. Wenn dir passives Beobachten und ein winziger Fußabdruck 12 € im Jahr wert sind, verdient Kubebar seinen Preis; wenn nicht, ist FreeLens eine solide kostenlose Wahl.
Ja. FreeLens erbt die Architektur von Lens, und das ist eine vollständige plattformübergreifende Desktop-Anwendung. Kubebar ist eine native App für macOS und Windows, gebaut für die Menüleiste: Sie startet sofort und bleibt klein, auch wenn sie den ganzen Tag läuft.
Nein. FreeLens bleibt mit einem großen Teil des Lens-Extension-Ökosystems kompatibel; Kubebar hat überhaupt kein Extension-System. Wenn du auf bestimmte Lens-Extensions angewiesen bist, bleib bei FreeLens.